Vor 40 Jahren:
Berlin (ND). Am Wochenende setzten die Bauern die Ernte fort. Vor allem in den höher gelegenen Kreisen der Bezirke Karl-Marx- Stadt, Erfurt, Gera und Suhl sowie an der Küste, wo das Getreide auf größeren Flächen jetzt erst reift, nutzten sie jede Stunde, um das Korn in guter Qualität und mit geringsten Verlusten einzubringen. Sie wurden von ihren Kooperationspartnern und zahlreichen ' Helfern aus den Dörfern unterstützt. Bisher ist das Stroh von mehr als 70 Prozent der Erntefläche geräumt.Mehr
Vor 50 Jahren:
Mit der kontinuierlichen Planerfüllung haben die Braunkohlenkumpel gleichzeitig Voraussetzungen geschaffen, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen weiter zu verbessern Allein 40 Millionen Mark sind in diesem Halbjahr in den Braunkohlenkombinaten, so auch in Senftenberg und Lauchhammer, aufgewandt worden, um die Wohnverhältnisse der Kumpel zu verbessern. Durch den Bau von 20 Pinn-Hütten erweiterte das Braunkohlenkombinat „Glück auf" Knappenrode die Kapazität seines Kinderferienlagers am Knappense... Mehr
Vor 60 Jahren:
/gegenwärtig finden in den ParteivX Organisationen Mitgliederversammlungen statt, in denfen die Leip^ ziger Rationalisierungskonferenz aus.' gewertet wird. Natürlich ist darüber in den" Betrieben schon des öfteren beraten und diskutiert worden; in der WerkleJtüng; jn • Gewerkschaftsgrupf pen. in Produktionsberatungen.
Womit muß sich nun die Parteiversammlung beschäftigen, wenn sie sich davon leiten läßt, daß die komplexe sozialistische Rationalisierung eine ent^ scheidende Aufgabe ist.... Mehr
Vor 70 Jahren:
Deutsch
ORGAN DES ZENTRALKOMITEES DER SOZIALISTISCHEN EINHEITSPARTEI DEUTSCHLANDS
ll.Jahrgang7Nr.197
Berlin, Sonnabend, 18. August 1956
Ausgabe A '[ Einzelpreis 15 Pf
den
Adenauer
Weö
Bonn verbietet die Kommunistische Partei Deutschlands
Es lebe die Kommunistische Partei Deutschlands!
Knapp zwei Stunden später wurde diese Meldung von DPA zurückgezogenj nachdem man das peinliche Versehen bemerkt hatte, eher von Beschlagnahme... Mehr
Vor 80 Jahren:
Redet er — oder redet er nicht? Das war hier die Frage. Nämlich der Herr Swolinsky aus Tempelhof. Selbst der „Telegraf" war gestern morgen noch unschlüssig, ob Swplinsky die Stirn haben würde, das Rednerpult des Sozialdemokratischen Parteitages zu betreten. Der „Telegraf" stellt in diesem Zusammenhang fest, daß Herr Swolinsky „ein sehr rühriger Funktionär" der Berliner Sozialdemokratie sei. Das ist nicht zu bestreiten. Swolinsky war auch in der Zeit der Judenpogrome, die Goebbels veranstaltet... Mehr
Dossiers zum Zeitgeschehen:
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