5. April

Ausgabe vom 03.08.1958

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  • Silomaisernte gründlich vorbereiten

    Die Steigerung der tierischen Produktion und der Anbau von Silomais bilden eine Einheit. Dem trug die Partei Rechnung, indem bereits auf der 33. Tagung eine klare Orientierung für die erhöhte Saftfuttererzeugung festgelegt wurde. Die Aufgabe lautete, 1958 die Maisanbaufläche auf 250 000 ha zu erweitern ...

  • Westlich-schön

    Man traut seinen Augen kaum, aber so steht es schwarz auf weiß im „Kurier" vom Sonnabend' „Die Bewohner der Hawai-Inseln erlebten am Freitag aus sicherer Entfernung, das schrecklich-schöne Schauspie! einer Aiomexplosion." So ist es zu lesen in den halbfetten Lettern und im schwelgenden Sensationsjargon der PK-Berichte unseligen Gedenkens ...

  • 13. Jahrestag des Potsdamer Abkommens

    Deutsch-sowjetische Freundschaftskundgebung in Potsdam

    Potsdam (ADN). Zu einem deutschsowjetischen Freundschaftstreffen gestaltete sich am Sonnabend die Kundgebung vor dem Schloß Cecilienhof in Potsdam anläßlich des 13. Jahrestages der Unterzeichnung des Potsdamer Abkommens. Zu den vielen Jugendlichen, unter ihnen zahlreiche sowjetische Soldaten, sprachen ...

  • Adolf Deter

    Bewerber im Wahlkreis II des Bezirkes Kreuzberg. Beruf: Dreher. Viele Kommunalarbeiter Berlins kennen diesen bewährten Gewerkschaftsfunktionär. 1932 leitete Adolf Deter den großen Verkehrsarbeiterstreik, der ein Höhepunkt des gemeinsamen Handelns der Arbeiter der Hauptstadt gegen den drohenden Faschismus war ...

  • Nur in der DDR mit Leben erfüllt

    Warschau (ADN-Korr./ND). „Wie bitterer Spott lauten heute die Zitate aus den Potsdamer Beschlüssen, heute, wo über das Pflaster der westdeutschen Straßen wieder Soldatenstiefel trampeln, wo die westdeutschen Konzerne zu neuen Taten schreiten, wo die Stimme der Kriegsverbrecher von hoher Warte ertönt und die ,Bundeswehr' die Hände nach Waffen ausstreckt, die Hitler nicht erreichte — nach Atomwaffen ...

  • Washington verpestet Pazifik

    Wasserstoffrakete zur Explosion gebracht / Entsetzen auf Hawaii

    Berlin/Sydney (ADN), Entsetzen und Panik hat die in 160 Kilometer Höhe über der Johnston-Insel im Stillen Ozean durchgeführte 33, USÄ-Kernwaffenexplosion mit einer Redstone-Wasserstoffrakete bei den Einwohnern der Hawaii-Inseln und insbesondere der Stadt Honolulu, die etwa 1000 Kilometer entfernt liegen, hervorgerufen ...

  • Das ganze Dorf sehen

    In seiner Rede in Glowen verglich Genosse Mückenberger die Landwirtschaft der DDR und der Bundesrepublik. In Westdeutschland, sagte er, sind seit Jahresanfang täglich 80 Bauern mit etwa 380 ha Land von ihren Höfen vertrieben worden. In der DDR dagegen schreitet die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft in schnellem Tempo voran ...

  • Unser Export — Inbegriff deutscher Qualitätsarbeit

    In der Maschinenfabrik Sangerhausen wies Genosse Erich Apel darauf hin, daß dieser Betrieb in den nächsten Jahren durch Umstellung der Produktion große Aufgaben für das Chemieprogramm mit erfüllen müsse. Er wandte sich an die Arbeiter, Angestellten, Techniker und Ingenieure, eine Änderung in der Technologie und Betriebsorganisation herbeizuführen ...

  • Weitere Spitzenkandidaten der SED

    Auf 12 Kreisdelegiertenkonferenzen der SED wurden neben diesen sieben Kandidaten weitere der Arbeiterklasse treuergebenen Kämpfer für den Sozialismus, hervorragende Wissenschaftler, Künstler und Produktionsarbeiter aufgestellt. Unter ihnen befinden sich 41 Frauen. Als weitere Kandidaten wurden bisher benannt: Der Maschinenschlosser und jetzige 1 ...

  • tl SA formieren SS in Libanon

    Amerikanischer Kurs soll mit Gewalt durchgesetzt werden

    Beirut (ND). Die USA sind gegenwärtig im Begriff, in- Libanon eine bewaffnete faschistische Truppe nach dem Vorbild der SS zu schaffen. Wie „Neues Deutschland" aus zuverlässiger Quelle erfährt, bewaffneten die Amerikaner mit modernsten Handfeuerwaffen bisher 32000 Söldlinge, die von den faschistischen Parteien PPS und Katayib gestellt wurden ...

  • Heinz Karge

    Bewerber im Wahlkreis II des Bezirkes Reinickendorf. Beruf: Schweißer. Er gehört zu den jungen Arbeitern, die nach 1945 zu unserer Partei kamen, um gegen die Vorbereitung eines neuen Krieges zu kämpfen. In der Westberliner Stahlbaufirma Gossen erwarb er sich das Vertrauen seiner Kollegen und wurde auf Grund seiner hervorragenden gewerkschaftlichen Arbeit zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt ...

  • Perspektivpläne bis 1965

    „Das vom Parteitag ausgearbeitete Programm des Sieges des Sozialismus eröffnet uns allen und dem gesamten deutschen Volk die Perspektive eines glücklichen Lebens", sagte Erich Honecker in seiner Rede in Lauterbach. „Jeder von uns weiß, daß der Kampf um den Sieg des Sozialismus und unserer gerechten Sache nur erfolgreich sein kann, werfn er sich auf die große Initiative der Werktätigen in Stadt und Land stützt ...

  • In 300 Dörfern alle Bauern in den LPG

    Mitglieder der Parteiführung berieten mit Werktätigen

    Berlin (ND/ADN). Auch am Freitag und Sonnabend weilten wiederum Mitglieder der Parteiführung bei den Werktätigen, um ihnen den Beschluß des V. Parteitages zu erläutern und über seine Verwirklichung zu beraten. Vor der Landbevölkerung des MTS-Bereichs Glöwen, Kreis Perleberg, ergriff das Mitglied des Politbüros Erich Mückenberger das Wort ...

  • Erich Ziegler

    Bewerber im Wahlkreis IV des Bezirkes Wedding, Der Arbeiter Erich Ziegler steht als 1. Sekretär der Kreisleitung an der Spitze der Weddinger Parteiorganisation. Er setzt sich für eine Volksbefragung gegen die Bonner Atomrüstung ein und führte zahlreiche Kampfaktionen gegen Miet- und Preiswucher. 1939 wurde er von den Faschisten zu lebenslänglichem Zuchthaus »vegen seiner aufrechten antifaschistischen Haltung verurteilt ...

  • Bekannte Arbeiterfunktionäre — Spitzenkandidaten der SED für die Dezemberwahlen in Westberlin Bruno Baum

    Bewerber im Wahlkreis II des Bezirkes Wedding. Beruf: Erektriker. Seit über 30 Jahren steht das jetzige Mitglied des ZK und Sekretär der Bezirksleitung im Kampf für die.Interessen der Arbeiterklasse, Als Abgeordneter der Stadtverordnetenversammlung von Groß - Berlin sorgte er 1946/47 mit dafür, daß die noch heute in ganz Berlin geltenden Gesetze zur Enteignung der Konzerne und über die demokratische Schule angenommen wurden ...

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  • Haben wir genügend Arbeitskräfte?

    Die Ziele des Parteitages sind großartig, aber wir haben ja schon jetzt nicht genügend Arbeitskräfte. Wie wollen wir da erst die größeren Aufgaben bewältigen? — Diesem Argument begegnet man in verschiedenen Betrieben. In der Tat, Arbeitskräfte sind bei uns knapp, um so mehr, da gerade jetzt die geburtenschwachen Jahrgänge der Kriegsund ersten Nachkriegszeit ins Berufsleben eintreten ...

  • Der Murphynist

    Man darf sicher sein: Wenn es irgendwo stinkt, ist ein gewisser Murphy nicht weit vom Schuß, Robert D. Murphy (64), Eisenhowers Spezialagent. Schier unerschöpflich ist sein Reservoir an Intrigen. Er spaltet Länder, macht Präsidenten, tröstet geistig minderbemittelte Könige — ein amerikanischer Diplomat vom Scheitel bis zur Sohle ...

  • Der Kampf geht weiter

    Bauarbeiter für Befragung im DGB / Ausschüsse suchen neue Wege / SPD-Führung zögert noch immer

    Ludwigshafen (DS). Im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung der IG Bau, Steine, Erden, Verwaltungsstelle Ludwigshafen (mit den Bezirken Frankenthal, Neustadt und Speyer), stand eine einstimmig gebilligte Entschließung gegen die atomare Aufrüstung der Bundeswehr. In ihr heißt es: „Wir werden vorbehaltlos der Aktion »Kampf dem Atomtod' jede mögliche Hilfestellung leisten und notfalls alle gewerkschaftlichen Mittel anwenden, um flie Bundesregierung auf dem besekrittenen Weg zur Umkehr zu bewegen ...

  • Auf die Aktionsgerneinschaft j kommt es an

    Am lebendigen Beispiel konnte die Politik unserer Partei gezeigt, konnte aber auch erläutert werden, was in Westberlin zu tun ist, um dem Fortschritt 'zu dienen. Die SPD-Genossen erkannten, daß es jetzt vor allem darauf ankommt, in Westberlin in den Abteilungsversammlungen und in den Gewerkschaften den Kampf um die Normalisierung der Verhältnisse aufzunehmen ...

  • Sozialistische Praxis überzeugt

    Die Kreisleitung beschloß deshalb, mit sozialdemokratischen Genossen die erste sozialistische Stadt in Deutschland, Stalinstadt, zu besichtigen. An dieser Fahrt nahmen 25 SPD-Genossen und Mitglieder der SED des Kreises Tempelhof teil. Die sozialdemokratischen Teilnehmer waren ausschließlich Funktionäre, so daß dieser Fahrt große Bedeutung zukam ...

  • Ackerland wurde Kohlenhalde

    Krisenanzeichen mehren sich / Werden Zechen stillgelegt?

    Duisburg (ADN). 15 Morgen Ackerland, das bisher mit Kartoffeln und Buben bebaut wurde, sind von den Bergwerksgesellschaften* Hamborner Bergbau AG und Friedrich Thyssen Bergbau AG in eine riesige Kohlenhalde verwandelt worden, weil die übrigen Lagermöglichkeiten bereits erschöpft sind. Täglich werden auf dieser Ackerfläche mehr als 1000 Tonnen nicht absetzbarer Kohle entladen ...

  • Steuergeld für Atomkriegshetze

    Wahlpropaganda der CDU wurde aus der Regierungskasse bezahlt

    Bonn (ND). Der Bonner Pressechef Eckardt hat jetzt offiziell zugegeben, daß die Wahlpropaganda der Adenauer-Partei in Nordrhein-Westfalen von der Bundesregierung bezahlt worden ist. Ein Beispiel dafür sind die 500 000 Flugblätter, die während des Wahlkampfes verteilt wurden. Mit ihnen sollte die Atomrüstungspolitik des Bonner Staates gerechtfertigt werden ...

  • Fanfani in Bonn

    Bonn (ADN). Der italienische Ministerpräsident und Außenminister, Fanfani, ist am Sonnabendvormittag in Bonn eingetroffen, um mit Adenauer und Brentano Gespräche über die ahglo-amerikanische Aggression im Nahen Osten zu führen. Fanfani kam über London aus Washington, wo er nach einem offiziellen Kommunique mit Präsident Eisenhower „Übereinstimmung" über das Vorgehen gegen die arabischen Völker erzielte ...

  • Lehrreiche Besuche

    Bereits während des V. Parteitages unternahmen wir eine Dampferfahrt mit 240 ehemaligen Arbeitersportlern, darunter 190 parteilosen Tempelhofer Werktätigen. Der von einem Genossen gegebene Bericht über den Verlauf des V Parteitages fand einen guten Widerhall. Es war die Grundlage für zahlreiche Gespräche und Auseinandersetzungen mit den Teilnehmern ...

  • Sechs Tntp in Wftstrip.iitHriilann

    Bonn (ND/ADN). Auch Westdeutschland wurde von schweren Gewitterstürmen heimgesucht. Tornadoartige Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten bis Windstärke 12. Nach vorläufigen Meldungen sind sechs Todesopfer und eine große Anzahl Schwerverletzter zu beklagen. Durch abgerissene Hochspannungsleitungen wurden in Coburg und Ramstein zwei Arbeiter getötet ...

  • Vaterländischer Verdienstorden für Prof. Zetkio

    Berlin (ADN). Präsident Wilhelm Pieck hat dem Verdienten Arzt des- Volkes Prof. Dr. Maxim Z e t k i n in Anerkennung seiner außerordentlichen Verdienste auf wissenschaftlichem Gebiet sowie beim Aufbau und der Organisierung des demokratischen Gesundheitswesens anläßlich seines 75. Geburtstages den Vaterländischen Verdienstorden in Gold verliehen ...

  • Stürme forderten Menschenleben

    Schwere Unwetter über ganz Deutschland / Beträchtliche Schäden

    Berlin (ADN). Schwere Gewitter mit orkanartigen Stürmen gingen in der Nacht zum Sonnabend in beiden deutschen Staaten, in der DDR besonders über den Bezirken Leipzig, Karl-Marx- Stadt, Dresden, Gera, Suhl, Cottbus, Halle und Magdeburg sowie über der Hauptstadt Berlin nieder. Das Unwetter forderte Menschenleben und verursachte erheblichen Sachschaden ...

  • Wieder ein Rückzug

    Mainz (ND). Die SPD in Rheinland- Pfalz zog ihren Antrag auf ein Volksbegehren zur Auflösung des Landtags zurück. Sie kapitulierte damit vor der Adenauer-CDU, die ein solches Volksbegehren nur unter der Bedingung gestattet hatte, daß es nicht mit dem Kampf gegen die Bonner Atomrüstung verbunden ist. Man wolle, erklärte SPD-Landesvorsitzender Franz B ö g 1 e r , nicht in „Konflikt mit den Staatsorganen" kommen ...

  • Straßen blockiert

    In allen Bezirken wurden Bäume entwurzelt sowie Telefon- und Lichtleitungen zerstört. Im Bezirk Gera waren sämtliche Fernverkehrsstraßen durch umgestürzte Bäume blockiert. In Rositz, Kreis Altenburg, verursachte der Einsturz eines Schornsteins des Teerverarbeitungswerkes einen Sachschaden von 40 000 DM ...

  • Plumpe Ente

    Berlin (ADN). Eine neue üble antisowjetische Hetze ist wieder als Schwindel geplatzt. Vor kurzem hatte eine Hamburger Zeitung behauptet, daß sich unter einem Aussiedlertransport aus Polen auch ein 38jähriger befunden habe, der 1943 bei Stalingrad in sowjetische Gefangenschaft geraten und im angeblichen ...

  • Mit SPD-Genossen in Stalinstadt

    Kreisleitung Beflin-Tempelhof wertet V. Parteitag auf neue Art aus

    A uch in Westberlin kommt es bei der x*- Auswertung des V Parteitages vor allem darauf an, möglichst breite Kreise der Bevölkerung, vor allem Arbeiter, schnell mit unserer Politik und den Beschlüssen des Parteitages vertraut zu machen. Die Kreisleitung Tempelhof hat sich vor dem Parteitag darüber Gedanken gemacht und beschlossen, eine Vielzahl von Delegationen in den demokratischen Sektor bzw in die DDR zu entsenden ...

  • Minister Iyer zu Gast

    Berlin (ADN). Auf Einladung des Deutschen Friedensrates traf am Sonnabend in Berlin Herr V R. Khrishna I y e r , Justizminister im Staate Kerala (Indien), mit seiner Gattin ein. Der indische Gast, der von Mitgliedern des Präsidiums des Deutschen Friedensrates begrüßt wurde, hat in Stockholm am Völkerkongreß für Abrüstung und internationale Zusammenarbeit teilgenommen ...

  • Ronn stark verwiist.p.1

    in Bonn boten die Anlagen am Rheinufer in wenigen Minuten ein Bild der Verwüstung. Innerhalb der Stadt stürzten 100jährige Bäume, die von den Sturmböen wie Streichhölzer geknickt wurden, auf parkende Autos. Die Oberleitungen der Straßenbahnen und der O- Busse waren zum größten Teil zerrissen. .Tes'licher ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, Stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Ingo Seiot

  • Mitteilung

    Berlin (ND). Der Erste Sekretär des ZK der SED, V/alter Ulbricht, hat seinen Jahresurlaub angetreten, den er in der Sowjetunion verbringen wird.

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  • Alle Menschen für den sozialistischen Aufbau gewinnen

    Die Untersuchungen der Brigade in eurem Bezirk und unsere Verhandlungen haben klar gezeigt, daß euer Zurückbleiben auf verschiedenen Gebieten des sozialistischen Aufbaues darauf zurückzuführen ist, daß ihr keine genügend feste Verbindung zu den werktätigen Massen hergestellt habt In diesem Zusammenhang blieben bei euch "auch viele Möglichkeiten der Erhöhung der Aktivität der Werktätigen und der Steigerung der Arbeitsproduktivität unbeachtet ...

  • Unsere Hauptaufgabe heißt Sicherung des Friedens

    Die Vorsitzende des Rates des Bezirkes, Genossin Poser, hat in ihren heutigen Darlegungen als Ausgangspunkt jene entscheidende politische Frage gestellt, die im, Vordergrund aller unserer Maßnahmen steht: die Frage der Erhaltung und Festigung des Friedens. Der Frieden ist unsere Hauptaufgabe, weil unsere ...

  • Den Staat fest mit den Werktätigen verbinden

    Eine entscheidende Rolle bei der Lösung dieser Aufgaben spielt unser Arbeiterund-Bauern-Staat. Der Staat ist das Hauptinstrument des werktätigen Volkes beim sozialistischen Aufbau, der die gesellschaftliche Entwicklung bewußt und planmäßig zu leiten, die schöpferischen Talente der Werktätigen zu entwickeln, ihre Kräfte und Fähigkeiten zu mobilisieren und die sozialistische Bewußtseinsbildung der Werktätigen voranzutreiben hat ...

  • Keine Mißachtung der Werktätigen dulden

    Ein Beispiel dafür ist die sprunghafte Erhöhung der Eingaben der Bevölkerung an die Regierung. So stieg die Zahl der Beschwerden, die beim Büro des Präsidiums des Ministerrates eingingen, von 744 im April auf 1394 im Juni dieses Jahres. 34 Frozent der Eingaben behandeln Wohnungsfragen und 25 Prozent beziehen sich auf den Reiseverkehr ...

  • Alle Kraft für den Sieg des Sozialismus

    Zum Schluß muß ich noch ein Wort an die Abgeordneten eures Bezirkes, also an euch selbst, richten. Heute sind 78 Prozent der Abgeordneten hier, um an dieser Beratung teilzunehmen. Sonst kommen nur 50 bis 70 Prozent. Das ist sehr schlecht! Offenbar sind sich viele von ihnen ihrer inneren Verpflichtung als Staatsbürger und gewählte Vertreter des Volkes nicht bewußt ...

  • 192 Wohnungen

    hältnis zu ihnen zu kommen. Bis jetzt habt ihr das jedenfalls noch nicht in genügendem Maße erreicht. Genauso äst es bei euch mit der Einschaltung der werktätigen Menschen in die Leitung des Staates und der Wirtschaft. Nach meinen Feststellungen ist es so, daß ihr rund 10 000 Abgeordnete in eurem Bezirk habt ...

  • Die Lösung der Ökonomisehen Hauptaufgabe verlangt höchste Aktivität

    Ich gehe über zu einigen ökonomischen Fragen. Wir brauchen zur Lösung unserer ökonomischen Hauptaufgabe vor allem Rohstoffe, über die wir leider selbst in ungenügendem Maße verfügen. Der größte Teil muß also von uns durch Importe beschafft werden. Was ist dazu nötig? Man muß Länder haben, die bereit sind, mit uns zu handeln, und es ist noch besser, wenn man mit ihnen so freundschaftlich verbunden ist, daß sie entschlossen sind, uns zu helfen ...

  • Handwerker und Unternehmer auf den Weg des Sozialismus führen

    In der Diskussion ist hier auch von den Schichten der Bevölkerung gesprochen worden, die den Weg der sozialistischen Produktionsxveise noch nicht beschriften haben. Dazu gehören die privaten Unter-! nehmer und die Handwerker. Sehr oft haben diese Leute noch große Sorgen um ihre Zukunft. Dazu besteht jedoch keinerlei Anlaß ...

  • Aus einer Rede des Gen. Grotewohl auf einer außerordentlichen Sitzung des Bezirkstages Gera am 30.7.1958

    Mit großer Genugtuung habe ich die heutigen Verhandlungen verfolgt, die mit großem Ernst und hohem Verantwortungsbewußtsein geführt werden. Ich habe dadurch die feste Überzeugung gewonnen, da0 der Bezirk Gera den festgestellten Tempoverlust beim sozialistischen Aufbau in kurzer Zeit aufholen und nicht mehr lange am Schluß marschieren wird ...

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  • Es ist keine Zeit zu verlieren

    men, die Hochschule zu besuchen. Darm liegt schon eine Entfremdung gegenüber dem wirklichen Leben, eine Geringschätzung gegenüber der Arbeit. Dazu führte Genosse Hager aus: „Ein beachtlicher Teil der Oberschüler muß bei Lage der Dinge in den Betrieb, ist aber auf diese Tätigkeit nur unzureichend vorbereitet ...

  • Abiturient und Facharbeiter

    Weil der Lehrer den polytechnischen Unterricht leiten soll, begannen wir nicht, wie einige andere Schulen, sofort mit der Einführung des Unterrichtstages in der Produktion, bei uns gingen zunächst die Lehrer ein dreiviertel Jahr arbeiten, zum Teil als Feinmechaniker, zum Teil als Glasmacher, zum Teil in die Maxhütte, zum Teil zum Pumpspeicherwerk Hohenwarthe ...

  • Der Unterrichtstag in der Produktion

    Schulpraktiker berichten der Schulkommission beim Politbüro über ihre Erfahrungen

    Berlin (ND). Wir haben in unserer Republik Schulen, die bereits ausgezeichnete Erfahrungen auf dem Gebiet der polytechnischen Erziehung gesammelt haben. Wir haben aber auch Schulen, zum Beispiel in den Kreisen Schmalkalden und Meiningen, deren Leiter noch keine Vorbereitungen treffen, um am 1. September mit voller Kraft die Beschlüsse des V ...

  • Lehrwerkstatt als Übergang

    Es wäre gut. wenn die Berufsausbildung und die allgemeinbildenden Schulen enger zusammen arbeiten würden. Das wäre schon deshalb nötig, wei! wir in der Berufsausbildung zehn Jahre Erfahrung gesammelt, und intensiv die Erfahrungen der Sowjetunion ausgewertet haben. Dieser Erfahrungsschatz würde uns sicherlich bei der Durchführung der polytechnischen Bildung und Erziehung erheblich weiterhelfen ...

  • Sorgfältige Vorbereitung ist Trumpf

    Seit Anfang Mai dieses Jahres führten wir mit den 7. und 9. Klassen den wöchentlichen Unterrichtstag in der Produktion ein. Wir teilten die Klassen in nicht zu große Brigaden ein, nach unserer Erfahrung liegt die günstigste Stärke für die Landwirtschaft zwischen acht bis zehn Schülern pro Brigade. Dann kommen sie genügend an die Arbeit heran und lernen die Maschinen kennen ...

  • Experiment: Schullandheim

    Wir sind seit einem Jahr dabei, in unserem Kreis mit Hilfe unseres Patenbetriebes, der Elternbeiräte und einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft ein Schullandheim, 17 Kilometer von Burg entfernt, einzurichten. Die Hauptaufgabe dieses Schullandheimes sehen wir darin, Kinder und Lehrer aktiv an der sozialistischen Umgestaltung des Dorfes teilnehmen zu lassen und den Unterricht, verbunden mit gesellschaftlich nützlicher Arbeit, durchzuführen ...

  • Jahrespläne für alle Fächer

    Der Unterrichtstag in der Produktion wird bei uns seit März dieses Jahres mit je einer Schülerbrigade des 7. und 8. Schuljahres einmal in der Woche mit vier Stunden in der Landwirtschaft durchgeführt. Unsere Lehrpläne änderten wir entsprechend der Vegetationsperiode der Landwirtschaft, ohne daß dadurch die Systematik gefährdet wurde ...

  • 120 Arbeitsplätze analysiert

    Was haben wir zur Vorbereitung der polytechnischen Erziehung getan? Bereits im Februar führten wir eine pädagogische Konferenz durch in unserem Patenbetrieb, der Maschinenfabrik Halle. Dieser Konferenz schlössen sich zahlreiche Einzelaussprachen in Betrieben und landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften an ...

  • Aller Anfang ist schwer

    tionsbrigaden in den sozialistischen Betrieben vorbereitet ist, welche Arbeiter mit den Schülern gemeinsam arbeiten werden, wo und wann der Unterrichtstag in der Produktion durchgeführt wird, wie Unterricht und produktive Arbeit miteinander verbunden sind, wie der Pädagogische Rat und die Gewerkschaftsgruppe im Schuljahr 1958/59 arbeiten sollen und wie der Perspektivplan der Schule aussieht ...

  • Jeder Schulfunktionär zu einer Klasse

    Die Notwendigkeit, daß jeder ' Lehrer die sozialistische Produktion kennenlernt, ist auch für alle Schulfunktionäre wichtig, wenn wir die Bewegung richtig führen wollen. Ich halte deshalb für notwendig, daß sich vom Ministerium für Volksbildung bis zum Kreisschulrat jeder verantwortliche Schulfunktionär an der Durchführung des Unterrichtstages in der Produktion jeweilig in einer Klasse direkt beteiligt ...

  • Genosse Tischer antwortete:

    Die Schüler, die jetzt die 9. Klasse beginnen, werden vor ihrem Abitur auch eine Facharbeiterprüfung ablegen. Die Schüler, die am 1. September 1958 mit der 10. Klasse beginnen, werden nach dem Abitur ein drei- bis vierwöchiges Praktikum durchmachen, um dann ihre Prüfung abzulegen. Dagegen können die Schüler, die jetzt in die 11 ...

  • Antwort des Genossen Tischer:

    Der Plan, die Schüler als Werkzeugmacher auszubilden, stammt nicht von uns; darum hat sich der Betrieb selbst beworben. Die Genossen des Betriebes halten es für möglich, wenn die Schüler innere Begeisterung und Liebe zum Beruf mitbringen, daß zünftlerische Ideen, die in einigen Betrieben noch bestehen, überwunden werden ...

  • Tag der Bereitschaft

    Der Bezirksvorstand Leipzig unserer Gewerkschaft beabsichtigt, zur Vorbereitung des neuen Schuljahres im ganzen Bezirk einen Tag der Bereitschaft durchzuführen. An diesem Tag sollen Arbeiter, Genossenschaftsbauern, Volksvertreter, Elternbeiräte, staatliche Organe und Lehrer gemeinsam überprüfen, wie ...

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  • Es geht um das Erdöl

    miiiifiiiiiiiiiiriii iiüiiiifrmiiiitmmiimm Von Franz K r a h 1

    Zunächst eine Vorbemerkung: Weder irgendein sozialistisches Land im allgemeinen, noch die DDR im besonderen, noch „Neues Deutschland" im einzelnen, oder gar der Verfasser dieses Artikels sind materiell oder finanziell im geringsten am Erdölreichtum des Nahen Ostens interessiert. Keinem einzigen westlichen Soldschreiber ist es bisher eingefallen, das Gegenteil zu behaupten ...

  • Indien und die Nahost-Krise

    gige von den Belastungen des kalten Krieges freie Entfaltung der arabischen Länder müsse garantiert werden. Nehru — während der Parlamentsferien seiner „normalen" Tribüne beraubt — hat mit seiner Rede nicht allein das Ohr Indiens gesucht. Nachhaltiger und dringlicher konnte die Notwendigkeit der Lösung ...

  • Neues Klima?

    Es war für die Mitglieder der Sozialistischen Partei Österreichs (SPÖ) eine öber-i raschung, als sie diese Woche" in ihrem Zen« tralorgan, der „Arbeiter-Zeitung", ein Schreiben des ZK der KPdSU an die SP Österreichs lasen, und zwar in vollem Wortlaut, und eins ausführliche Antwort des Parteivorstandes, die sich jedenfalls im Ton gründlegend von all den gehässig-polemischen Angriffen unter-- schied, die gerade diese Zeftung immer wie-* der gegen die Sowjetunion richtete ...

  • Die Vertreibung aus dem Paradies

    Das jähe Wachstum der nahösthehen Ölgewinnung war begleitet von einem ebenso stürmischen Anschwellen der arabischen Freiheitsbewegung, das die imperialistische Kolonialherrschaft in ihren Grundfesten erschütterte. Die Rockefeiler, Dulles und Macmillan v/issen die Zeichen der Zeit recht gut zu deuten ...

  • USAgreifen jetzt nach Kuba

    Direkte Einmischung amerikanischer Trappen zugunsten des Diktators Batista

    Havanna 7 New York/Moskau (ADN/ND). Mit scharfen Worten verurteilte das Exekutivkomitee der Kommunistischen Partei der USA die Einmischung amerikanischer Truppen zugunsten des Diktators Batista in die inneren Angelegenheiten der Antilleuinsei Kuba. In der Erkläritog der KP wird das Eingreifen als „nicht provozierte, bewaffnete Aggression" bezeichnet ...

  • Fiity—Fifty

    Gewöhnlich zahlen die Erdölmonopole den nahöstlichen Ländern Konzessionsgebühren in Höhe von 50 Prozent des erzielten Reingewinns, wobei neuerdings japanische, italienische und kanadische Interessenten höhere Quoten bewilligt habenv/Das klingt „fair", ist es.aber durchaus nicht. Vor der Ausschüttung ...

  • Westlicher Druck auf Irak

    Eisenhower kommandiert Sonderbotschafter Murphy nach Bagdad

    Bagdad (ND/ADN). Das imperialistische Kesseltreiben gegen die junge Republik Irak hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Der Sonderbotschafter USA-Präsident Eisenhawers, Murphy, hat sich am Sonnabend von Beirut nach Bagdad begeben, um dort die Regierung unter Drude zu setzen, eine, den USA genehme Haltung einzunehmen und die Interessen der amerikanischen Ölmonopole zu sichern ...

  • VAR-Gewerkschaftsführer dankt dem FDGB

    Kairo (ADN-Korr.). Die Solidarität des FDGB und der Arbeiter in der DDR mit der Ecvölkeruög und «Jen Gewerkschaften des Nahen Ostens im Kampf gegen die imperialistischen Umtriebe in dem arabischen Ländern und für die Erhaltung des Weltfriedens könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dies erklärte der stellvertreteHde Generalsekretär des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes und Präsident der Lanäarbeitergewerlcschaft der VAE, Anim ei Karmuti, in einem Interview mit dem Kairoer ADN-Korrespondenten ...

  • Rekordernte in der UdSSR

    Kuban-Gebiet an der Spitze / 18 Millionen Tonnen aus Kasachstan

    Moskau (ND). Eine Rekordernte bringen gegenwärtig die Sowchos- Und Kolchosbauern der Sowjetunion ein. Aus allen Gebieten wird von der Erfüllung und Übererfüllung des Staatsplans berichtet. So meldete zum Beispiel das Kuban- Gebiet schon am 20. Juli die Erfüllung des Aufkaufplanes mit 130 Prozent, Dabei hält der Verkauf von Getreide an den Staat gegenwärtig noch an ...

  • KP Japans beendete Parteitag

    Tokio (ADN/ND). In einer einstimmig angenommenen Resolution forderten die Delegierten des VII. Parteitages der Kommunistischen Partei Japans auf ihrer Schlußsitzung die sofortige Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zn China, deren Fehlen -sich verhängnisvoll auf die Wirtschaft Japans auswirke und eine Gefahr für den Frieden im Fernen' Osten darstelle ...

  • SED stellt geschichtliche Aufgaben

    Budapest (ABN-Korr.). Den Geist des proletarischen Internationalismus und das hohe sozialistische Bewußtsein der Mitgliedschaft der SED würdigte das Mitglied der ungarischen Parteidelegation zum V. Parteitag der SED, Istvan Szurki, in einem Artikel in „Nepszabadsag". Szurki hob hervor, diese Faktoren hätten es ermöglicht, daß der Parteitag solche großen geschichtlichen Aufgaben zur Verwirklichung des Sozialismus in der DDR stellen konnte ...

  • Konsul tati vkonier en z für Malaya gefordert

    Kuala Lumpur (ADN). In einem Manifest zum 10. Jahrestag des nationalen Befreiungskrieges fordert das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Malayas die Regierung der malaiischen Föderation auf, ihre volksfeindliche Politik aufzugeben. Das ZK der KP Malayas setzt sich für die sofortige Einberufung ...

  • Aufstand im Gefängnis ,.

    Politische Häftlinge in einem Gefängnis in Havanna, die wegen ihres Widerstandes gegen den kubanischen Diktator Batista eingekerkert wurden, haben in der Nacht zum Sonnabend einen Aufstand unternommen. Die Erhebung wurde blutig niedergeschlagen. Dabei wurden drei Häftlinge getötet und neun Häftlinge und Gefängniswärter verletzt ...

  • über 100 Zyprioten verhaftet

    Nikosia (ADN). Die britischen Kolonialbehörden haben am Sonnabend erneut über 100 griechische Zyprioten verhaftet. Dabei wurden in Nikosia vor allem Personen festgenommen, die erst vor kurzem aus Konzentrationslagern entlassen worden waren. Am 25. Juli belief sich die Zahl der eingekerkerten Zyprioten ...

  • Eine Hebemaschine %$£

    keit von 200 kg und einer maximalen Höhe von 12 m wird auf der kürzlich eröffneten Aussteilung neuer Bautechnik in Moskau gezeigt Fotos: Zentralbild

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  • Leipziger Ausscheidungen ausgeglichen

    Fritz Kühl, Horst Niebisch und Gerhard Hönnicke gewannen in ihren Disziplinen

    Von unserem Sonderberichterstatter Klaus Ullrich Wie auf der Wartburg vereinbart, nahmen die Ausscheidungskämpfe der Leichtathleten beider deutscher Verbände am Sonnabend in ■, Leipzig ihren Artfang. In sechs Männerdisziplinen waren je zwei,Teilnehmer zu ermittein, in einer weiteren, dem Stabhochsprung, ging es um den zweiten, da Manfred ...

  • Sozialistische Treffpunkte entstehen

    Betriebskulturhäuser auch für die Bevölkerung / V. Parteitag gab wertvolle Anregungen

    Vor kurzem fand beim Berliner Ausschuß der Nationalen Front eine Beratung über den Zustand und die Arbeit der Treffpunkte der Nationalen Front statt. Gegenwärtig gibt es eine Vielzahl von Räumen mit d^n verschiedensten Bezeichnungen: Agitationslokale,' Klubs, Treffpunkte. In den nmeis,ten dieser Räume werden Versammlungen abgehalten und Sprechstunden durchgeführt ...

  • DDR-Schwimmer führen

    Frauenmeister im Rudern ermittelt Nach kurzfristiger Umdisposition wurden bereits am Sonnabend — nicht wie vorgesehen am Sonntag — auf dem Olympiakurs in Grünau die deutschen Meisterinnen im Rudern ermittelt. Zu einem Doppelerfolg kam der SC Wissenschaft Leipzig. Herta Weißig und Gisela Heiße gewannen mit klarem Vorsprung den Doppelzweier in 4:22,5 min vor Ingeburg Schlicke und Elfriede Nacke (SC Einheit Dresden) in 4:27,0 ...

  • Wünsche der Frauen berücksichtigen

    Der Aufsatz vom Professor Henselmänn im „ND" vom 7. Juni veranlaßt mich, Ihnen zu schreiben. Der sozialistische Stadtteil, der jetzt zwischen Stalinallee und Alexanderplatz in Berlin gebaut werden soll, ist ein Sprung in eine neue Qualität. Professor Henselmänn deutet an, daß mit einem Gebäude der Versuch gemacht werden soll, „neue und entwickeltere Wohnformen" zu zeigen ...

  • Ausscheidungen — nur wenn vorteilhaft?

    Leipzig, 2. August

    Da diese Zeilen geschrieben werden, haben die mit Spannung erwarteten Ausscheidungen der Leichtathleten noch nicht begonnen. Doch sind sie verständlicherweise seit Tagen in aller Munde. Schneller als man erwarten konnte, hat sich die Forderung — auch darüber sprach man in Leipzig - der westdeutschen Funktionäre auf Ausscheidungen um jeden Preis als für sie recht unangenehm erwiesen ...

  • Gute Ideen gesucht

    Der Wirtschaftsrat beim Magistrat von Groß-Berlin und der Bezirksvorstand des Freien Deutschen Gawerkschaftsbundes Groß-Berlin wenden sich in einem Aufruf an die Werktätigen Berlins zur Steigerung der Produktion von Bedarfsgütern. Alle Arbeiter, Angestellten und Angehörigen der Intelligenz in den Betrieben und die gesamte Bevölkerung sollen mithelfen, daß eine schnelle Steigerung der Produktion von Bedarfsgütern erreicht wird ...

  • Oberbürgermeister besichtigte Brandenburger Tor

    Oberbürgermeister Friedrich Ebert überzeugte sich am Sonnabendvormittag vom Zustand des restaurierten Brandenburger Tores. Er lobte die gute Ausführung der Arbeiten und erklärte., daß es notwendig sei, sich bald mit der Planung für den Neuaufbau des Pariser Platzes zu beschäftigen. Der Oberbürgermeister besichtigte auch die rekonstruierte Quadriga, deren letzte Teile in den frühen Morgenstunden aus der Westberliner Bronzegießerei Noack eingetroffen waren ...

  • Keine Flucht aus der Großstadt

    In dem Artikel von Prof. Hermann Henselmänn „Die Stalinällee bis zum Alexanderplatz" finden: sich folgende Sätze: „Die Garten- und Vorstadtideologie entspricht nicht dem Grundgedanken des sozialistischen Städtebaus... ßie sozialistische Großstadt... kennt die Zusammenbaliung von Gebäudemassen im Zentrum mit der übermäßigen Konzentration von Bank- und Geschäftshäusern sowie kulturellen Einrichtungen auf Kosten der übrigen Stadt und dem breiigen Auseinanderlaufen der Vororte nicht ...

  • Kundendienst

    Einen Kleinroller KR 50 zu besitzen ist I wohl der Wunsch vieler Mopedfahrer, I nicht zuletzt wegen der technischen Ver- i besserung. Sein Verkauf wurde für das | Ende des III. Quartals angekündigt, und = ich durchsuchte fortan aufmerksam die | Schaufenster sämtlicher Autogeschäfte. 1 Eines Tages stand „er" im HO-Fahr- I Zeughaus Unter den Linden ...

  • Geschäftsstraße oder nicht?

    Der Entwurf über die weitere Bebauung der Stalinallee vom Strausberger Platz bis zum Alexanderplatz weist nach meiner Ansicht einen entscheidenden Mangel auf, nämlich, daß an der Stalinällee keine Geschäfte gebaut werden. Um einen organischen Übergang vom Alexanderplatz zur ^Stalinällee zu erhalten, müssen unbedingt an der gesamten Straße Geschäfte,gebaut werden ...

  • Grenzübergangsstellen für Ausländer

    Wie aus einer im Gesetzblatt der DDR, Teil I, Nr. 51, veröffentlichten Anordnung des Ministeriums des Innern hervorgeht, können im Ausland wohnende Personen zur Durchreise durch die Deutsche Demokratische Republik folgende Grenzübergangsstellen benutzen: Warnemünde, Saßnitz, Marienborn, Juchhöh, Schmilka und Frankfurt (Oder) ...

  • Menschengaragen?

    Als dem Baugeschehen verbundener Genosse habe ich die Ausführungen des Prof. Henselmänn mit Interesse gelesen. Da mir der vom Bebauungsvorschlag erfaßte Teil meiner Heimatstadt seit frühester Kindheit bestens bekannt ist, werde ich die hier entwickelten Gedanken nur unterstützen. Anders sieht es schon aus mit den Wohnblöcken ...

  • Radweltmeisterschaft 1958 eröffnet

    »Ich erkläre auf Grund der mir übertragenen Vollmacht die Weltmeisterschaften im Hallenradsport für eröffnet und spreche die Hoffnung aus, daß der Beste den Sieg davonträgt." Mit diesen Worten gab der Präsident der Internationalen Hallenradsport- Kommission, Alfred Haushalter (Frankreich), am Sonnabend Punkt 14 ...

  • Wie wir wohnen wollen

    Leser diskutieren über das Projekt Verlängerung der Stalinallee bis zum Alexanderplatz

    Die Verlängerung der Stalinällee Vom Strausberger .Platz: bis, zum Alexander- Platz bedeutet nicht' nur die Bebauung einer Straße, sondern den Aufbau eines ganzen sozialistischen Wohnensembles, Die städtebauliche Gliederung dieses Wohnensembles war das Thema eines am 7. Juni im ,,ND" veröffentlichten Artikels von Prof ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten: Mäßige Winde aus Südwest bis West,\vechsejnd:heiter und wolkig.großtenteils niederschlagsfrei. Nur im Küstengebiet vereinzelt leichte Schauer. Tageshöchsttemperaturen bei oder nur wenig über 20 Grad. Tiefsttemperatureh 10 bis 12 Grad. Sonnenaufgang am 3. August 1958 4.28 Uhr, Sonnenuntergang 19 ...

  • Oderbruch-Komitee ruft zur Erntehilfe

    Das Komitee „Berlin hilft dem Oderbruch" ruft alle Berliner Verwaltungen* Schulen und Betriebe auf, durch verstärkte Einsätze die verlustlose Einbringung der Ernte im Oderbruch mit sichern zu helfen. In dem Aufruf heißt es u. a.: „In diesen Tagen hat im Oderbruch die Getreideernte begonnen. Sie muß termingemäß und verlustlos zum Nutzen für unser ganzes Volk eingebracht werden: Jetzt ist schnelle Hilfe notwendig ...

  • Grundrisse falsch geplant?

    Fast alle gezeigten Grundrisse sind lärmtechnisch falsch geplant. Meist grenzen Schlafzimmer an Bäderäume oder Küchen. Richtig ist, eine Lärmzone und Ruhezone auch im Wohngrundriß .streng zu trennen. An der Grenzlinie können Wohnräume liegen. Außer Rücksichtnahme auf das Raum- und Erholungsbedürfnis des Menschen bringt eine solche Grundrißgestaltung installationstechnisch Vorteile ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39'40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbüng, z. Z. gültig Anzeigespreisliste Nr. 10 — Bankkonto: Berliner... gfeejtkontor, Berlin N 58 ...

  • Ertappt •— verurteilt

    Im beschleunigten Verfahren verurteilte das Stadtbezirksgericht Mitte die 41jährige Anna Kotz aus Petershagen zu zwei Monaten drei Wochen Gefängnis; Am 24. Juli wurde die Angeklagte auf dem U-Bahnhof Neahderstraße. gestellt, als sie mit 25 Eiern nach Westberlin fahren wollte. Schon vorher hatte sie wiederholt Eier nach Westberlin verschoben ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    5. August Prenzlauer Berg: 7 Uhr, Besprechung mit den. Sekretären der BPO in der Kreisleitung. — 19.30 Uhr, Kreisleitung, Besprechüngrriit den Sekretären der WPO. 6. August Weißensee: 13 bis 19 Uhr, Kreisleitung, Schulung aller Parteisekretäre der WPO.

  • Für Reiseverkehr freigegeben

    Die Einreisesperre für die Hochwassergebiete, die noch für Tharandt, Kreis Freital, bestand, ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit sind alle Kurorte im Bezirk Dresden für den Reiseverkehr freigegeben.

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Silomaisernte gründlich vorbereiten Westlich-schön 13. Jahrestag des Potsdamer Abkommens Adolf Deter Nur in der DDR mit Leben erfüllt Washington verpestet Pazifik Das ganze Dorf sehen Unser Export — Inbegriff deutscher Qualitätsarbeit Weitere Spitzenkandidaten der SED tl SA formieren SS in Libanon Heinz Karge Perspektivpläne bis 1965 In 300 Dörfern alle Bauern in den LPG Erich Ziegler Bekannte Arbeiterfunktionäre — Spitzenkandidaten der SED für die Dezemberwahlen in Westberlin Bruno Baum
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